Vortrag und Workshop Luise Reddemann 2019

Kriegskinder und Kriegsenkel – Transgenerationale Traumata (Arbeitstitel)

Prof. Dr. Luise Reddemann, Begründerin der „Psychodynamisch Imaginativen Traumatherapie (PITT)“ wird im September 2019 zu einem Vortrag und einem Tages-Workshop nach Graz kommen. Eine Initiative von Christine Blumenstein-Essen und Institut APSYS, in Zusammenarbeit mit erzähl_Mahl – Tischgespräche

Hier ein paar erste Informationen, Details folgen im Lauf des November 2018.

Termin
  • Sa 21. September 2019, Vortrag (Abend)
  • So 22. September 2019, Workshop (ganztägig)

Wir planen im Rahmen dieser Tage auch ein erzähl_Mahl und einen künstlerischen Part des SOG Theater

Alle Veranstaltungen finden in Graz statt. stay tuned :)

Das Buch zum Thema
„Kriegskinder und Kriegsenkel in der Psychotherapie. Folgen der NS-Zeit und des Zweiten Weltkriegs erkennen und bearbeiten – eine Annäherung“, Verlag Klett-Cotta 2015 > mehr hier

 

Erst mit unserem heutigen Wissen der Psychotraumatologie werden die psychischen Folgen von NS-Zeit, Zweitem Weltkrieg und Nachkriegszeit umfassend sichtbar. Die Autorin zeigt, wie Kriegskinder und -enkel in der Psychotherapie Zugang zu den unbewussten Aspekten ihrer Familiengeschichte finden und in der Auseinandersetzung damit psychisch wachsen können.

 

„Es geht darum, nicht nur zu wissen, sondern sich auch erschüttern zu lassen, um zu trauern und die Vergangenheit zu akzeptieren, wie sie war, um schließlich gegenwärtiger sein zu können. Nicht akzeptiertes und integriertes Vergangenes hindert am Gegenwärtigsein, darüber belehren uns Psychoanalyse und Traumaforschung seit längerem und spirituelle Traditionen seit Jahrtausenden.“

 

Aktuelle Forschungen zur therapeutischen Biografiearbeit

Ein Beitrag mit Luise Reddemann, Deutschlandfunk, 30 11 2017